Samstag morgen, 6:47 Ortszeit.. in 10 Minuten steht HOFFENTLICH mein Taxi vor der Tür, dann gehts zum Flughafen. 10:25 steigt der Flieger nach Dubai. 1,5h Aufenthalt und dann nochmal 6h Flug nach Frankfurt.
Dort komme ich vorraussichtlich 19:20 Ortszeit an. Wenn alles klappt..
Drückt mir die Dauem!!
PS: Mein Gepäck wiegt laut analoger indischer Waage 33kg.. hoffentlich gibts kein Ärger mit Emirates *hoff*
Letzer Abend für Paul in Bangalore.. das schreit natürlich nach einer kleinen Farewell Fete
da unser Apartment ja auf dem Dach ausreichend Platz bietet, hatte ich mich entschieden, ein kleines BBQ auf selbigem zu veranstalten.
Die Mädels aus der Wohnung haben tolle Salate gezaubert, Sven hat mir geholfen Fleisch zu besorgen (echtes, frisch geschlachtetes Rindfleisch… find das erstmal in Indien!) und ein paar Umdrehungsgetränke gabs natürlich auch
Der Grill wollte anfangs natürlich gaaarnicht, also wars mal wieder der Klassiker: alle essen sich an Salaten und Beilagen satt und als Fleisch und Grillgemüse (Mais, Aubergine, Zucchini) eeeendlich fertig waren, hatten die meisten schon keinen Hunger mehr
Aber das meiste ist trotzdem alle geworden. Es war ein schöner Abend, vielen Dank an alle, die da waren!!!!
Natürlich musste auch mal das Bangalorer HardRock Cafe ausprobiert werden, und viel Zeit ist ja nicht mehr bevor es nach Hause geht, also war heute mal BURGERTIME.
War echt richtig lecker, und auch gut viel (wenn auch der Preis eher europäische Dimensionen hatte)
Nachdem ich also an den vergangenen Wochenenden viel viel unterwegs war, hab ich das letzte Wochenende hier (und da schließt sich der Kreis) genauso wie das erste verbracht.. nämlich in Bangalore selbst.
Am Freitag abend war ich mit Anja (Trainee im Controling) im Litte Italy zu abend speisen. Den restlichen Abend habe ich mit Internet und zeitig schlafen gehen verbracht
Samstag hieß es dann endlich mal lange ausschlafen. Für gegen 10 war ich mit 2 befreundeten Indern (Vikas und Srikanth) und meiner Kollegin aus der Abteilung (Ashwini) verabredet. Zuerst sind wir etwas durch die CommercialStreet geschlendert und danach noch in ein technisches Museum gegangen. Das coooole an der ganzen Sache: Die beiden Inder waren mit dem Motorrad da, und John und ich halt als Sozii hinten drauf. Total genialo, viel besser, als mit der Rikscha durch die Stadt!!
Abend lief dann nicht mehr viel, ich war einfach nur K.O. vom Tag…
Heute (Sonntag) wollt ich einen auf total relax machen, allerdings kam dann Vicky (wohnt seit einer Woche hier, ist eine Kollegin von Bea) rüber und fragte, ob ich mit in den Park komm. Gesagt getan und es wurde ein herrlicher Entspannnachmittag mit Vicky, Anja (die andere ) und John.
Zum Abend gabs dann noch restliche Maultaschen (Vicky und Anja hatten gestern gekocht) und Wurst-Tomaten-Pfanne.
Jetzt ists noch eine Woche arbeiten und dann geht der Flieger in Richtung Heimat.. hach, was freut man sich da
Spääät aber dennoch nicht nie kommt jetzt endlich ein kurzer Bericht über den Rest unserer Nordindien Tour
Nachdem also ab Vorabend die gute alte Internetsucht ein bisschen gestillt wurde und wir noch ein gemütlich auf einem Dachterassenrestaurant abendessen waren (mit super Ausblick auf das Fort bei Sonnenuntergang, und “herrlicher” Untermalung durch eine typisch Indische Musikgruppe), ging es zurück ins Hotel.
Am nächsten Tag hatten wir dann eine geführte Tour durchs Fort mit einigen Tempeln und Havelis (typische alte indische Herrenhäuser). Um den doch recht anstrengenden Vormittag dann ordentlich abzurunden gabs nachmittags eine kleine Kamelsafari in die Wüste mit Stop an einer historischen Maharaja-Verbrennungs-Tempel-Stätte.
By the way.. Kamele sind echt cooooool
Am Abend waren wir dann noch in einem gemütlichen Gartenrestaurant wo es für mich (mal wieder recht spicy_es) Veg.Biryany gab (fertig zusammengemischtes Reisgericht)..
Am nächsten Morgen, kamen wir dann pünktlich halb 7 zum ausgemachten Zeitpunkt aufs Dachterassenrestaurant unseres Hotels um das Frühstück einzunehmen.. naja was wir dort vorfanden war das komplette Personal – schlafend
Das Wecken gestaltete sich als echt mühsam und schlussendlich sind wir dann mit über einer Stunde Verspätung nach Jodphur aufgebrochen.
Dort gab es (mal wieder) ein Fort zu besichtigen, das eine ganz interessante Ausstellung von historischen Gegenstände beherbergte (Sänften, Waffen, Kleidung etc.). Außerdem gabs da oben einen tollen Ausblick über die “blaue Stadt” Jodphur. Später sind wir dann noch auf eigene Faust durch die Stadt und die engen Gassen und Märkte gewandert (der für mich wesentlich interessantere Teil.. dort kann man nämlich das wahre indische Leben entdecken und das Flair in sich aufsaugen). Abends waren wir noch im “On the Rocks” einer eher touristisch angehauchten Lokalität, aber sehr leckeres Essen, ich hatte einen Tandoori Salad und ein paar vegetarische Gemüse-Käse-Röllchen.
In Jodphur haben wir uns übrigens auch an irgendsoeinem Straßen-Lassi-Stand ne ziemliche Magenverstimmung geholt, die uns mehr oder weniger das ganze restliche Wochenende belastet hat (vorallem Christine hats ziemlich Weggehaun, aber zum Glück war nach der Tour zurück in Ban alles wieder gut).
Am nächsten Tag (Freitag) gings frühmorgens los in Richtung Udaipur. Das ist eine ganz niedliche Stadt an einem See gelegen. Auf dem Weg dorthin hat uns unser Fahrer (Sushil.. toller Typ ) noch einen Platz gezeigt, wo man freilebende Antilopen beobachten kann, wir hatten Glück und haben sogar welche gesehen.
Außerdem lag auf dem Weg nach Udaipur einer der vielleicht schönsten Tempel Rajasthans (leider Name vergessen.. ). Er war echt beeindruckend toll.
Die Straße Nach Udaipur war dann genialerweise eine Serpentinen-Bergstrecke, da hab ich mir sowas von ein Motorrad unter meinem Hintern gewünscht.. aber auch mit dem Auto wars schon sehr cool
In Udaipur selbst dann in ein Hotel direkt am See eingecheckt – sehr schön, und den restlichen Abend mit einer kleinen selbständigen Stadtbesichtigung verbracht. Dort haben wir uns in einem alten Haveli auch eine Vorführung original Rajasthanischer Tänze angeschaut.. das war echt super beeindrucken, total toll!!
Zum Abendessen haben wir dann noch unseren Fahrer eingeladen, weil er schließlich die ganze Woche sicher und super gefahren ist und uns auch immer viel erklärt und gezeigt hat.
Samstag war dann der City Palace dran (ohne Christine, ihrem Magen gings immernoch sehr schlecht von Jodphur, aber auch ich hab mich alles andere als wohl gefühlt!) und später unter anderem die Sammlung historischer Wagen des Maharadjas.. tolle Schlitten dabei, muss man schon sagen, der gute hat keinen ganz schlechten Geschmack
Von Udaipur nach Delhi ging es dann nicht mehr mit dem Auto (das wären vielleicht 10+ h Fahrt gewesen), sonder mit dem Nachtzug. Tolles Erlebnis, weil in unserem Abteil eine indische Familie war, die allerdings in Californien wohnt (Vater arbeitet bei Apple, Mutter bei Intel.. !!). Wir haben uns total super verstanden und sie haben uns sogar zum Diner eingeladen (sie hatten total leckeres Nordindisches Essen dabei, das war suuuuperspitzenklasse).
An Schlaf war im Zug nicht wirklich zu denken, aber naja.. das Abenteuer war es allemal wert
In Delhi dann (wir sind morgens um 6 angekommen..) ein paar Sehenswürdigkeiten abgeklappert bevor wir bei Christines Cousine zum Frühstücken und frischmachen eingekehrt sind. Da gab es dann das vielleicht beste Frühstück der ganzen Woche, die beiden haben total dick aufgetragen, es war ein Fest
Sie haben uns dann für den restlichen Tag Delhi noch ihren Fahrer zur Verfügung gestellt, so konnten wir gemütlich den riesigen Tempel anschauen, der übrigens inmitten von Old Delhi liegt. Dieser Stadteil ist das vielleicht krasseste Indien was mir bis Dato untergekommen ist. Superenge Gassen, überall Müll, arme Leute, es stinkt fürchterlich. Tiere werden direkt auf der Straße geschlachtet bzw. hängen an den kleinen Läden aus.. also wenn mann direkt von Europa nach Indien kommt und zuerst DAS sieht, dreht man glaube ich gleich wieder um. Für uns war es ganz OK, weil wir uns auch in den anderen Städten schon die Nebenstraßen angeschaut haben, und da war der Schritt dahin dann nicht mehr allzuheftig.
Außerdem haben wir uns in Delhi noch den Ort, wo Mahatma Gandhi seine letzten Schritte tat und ermordet wurde, angesehen. Dort ist jetzt ein richtig interessantes Gandhi Museum entstanden. Leider hatten wir dafür nicht mehr so viel Zeit.
Danach gings noch zum “schiefen Turm von Delhi” und ab zum Flughafen.
Kurz nach 1 Montag morgen waren wir dann endlich wohlbehalten zurück in Bangalore. Ein wirklich beeindruckender, aber auch sehr anstrengender Trip, der sich allerdings absolut gelohnt hat.
Danke nochmal an Herrn Agrawal, der das alles für uns organisiert und durchgeplant hat, super gemacht
Heute war der letzte Abend in Bangalore von Christine. Ihr Flug geht um 2 und sie ist jetzt seit ein paar Minuten weg, auf dem Weg zum Flughafen..
Sie hat zum Farewell Dinner ins Millers 46, ein amerikanisch angehauchtes Restaurant gebeten. Da hab ich mir dann mit meiner Tischnabarin Bea (ihreszeichens ebenfalls Bosch-BA’lerin, International Business Administration) eine gemischte Grillfleischplatte geteilt.
Dazu gabs Bier und zum Schluss noch einen Cocktail
War ein witziger Abend, aber jetzt bin ich müde und muss ins Bett ..
Viele Grüße aus Ban, Paul.
PS: Fotos und Reisebericht von Nordindien Teil 2 hoffentlich morgen *g*
Dienstag Nachmittag, ein kleines Internetcafe in Jaisalmer, Rajastan.
Eigentlich will ich gar nicht viel schreiben, wir haben schon so viel erlebt und gesehen, es ist wahrlich beeindruckend.
kurzer Abriss:
Freitag direkt nach dem Betrieb zum Flughafen und in den Flieger nach Delhi, dort hat uns unser Fahrer Sushil abgeholt und direkt ins 200km entfernte Agra gefahren. Im Hotel eingecheckt (2:30 nachts) und nach 3h Schlaf schonwieder raus, um das Taj Mahal bei Sonnenaufgang zu sehen. Alles für die Katz, weil es total bewölkt war und sogar geregnet hat. Naja.. aber immerhin waren wir bei Sonnenaufgang DA
Dann zurück zum Hotel, Frühstücksbüffet stürmen und auf zum Fort Agra. Dann noch Fatipur Sikri mitgenommen (so eine Art “Geisterstadt”) und nach Jaipur.
Abends in Jaipur haben wir dann unsere Zimmer bei Herr Agrawal (derjenige, der unsere Tour organisiert hat) bezogen und 2 Tage (oder besser Nächte, Tagsüber waren wir ja unterwegs) bei einer echten indischen Familie verbracht – sehr spannend!!
In Jaipur haben wir uns das Schloss Amber, den City Palace und einen tollen weißen Tempel angeschaut, aber auch einfach die Stadt auf uns wirken lassen.
Von Jaipur aus gings dann nach Bikaner, wo es auch ein Fort zu sehen gab. Diese Stadt liegt schon fast in der Wüste, und in dem (ziemlich luxuriösem) riesigen Hotel, das 30km außerhalb lag, waren wir neben einem Franz. Ehepaar die einzigen Gäste.. das war fast angsteinflößender als die Geisterstadt Echt ein seltsames Gefühl fast allen in einem riesigen Hotelkomplex zu sein (es sei angemerkt: ca 50 Bedienstete, eine Musikkapelle … nur für uns.. echt krass)
Heute ging es dann nach Jaisalmer, Wüste pur, Staub, Hitze.
Das Hotel ist eher bescheidener Natur, von einem Österreicher geführt (den wir leider noch nicht zu Gesicht bekommen haben).
Warum in mitlerweile 4 Tagen Urlaub nur so “wenig” Erlebnisse? Naja, die meiste Zeit sitzen wir im Auto, die Entfernungen hier sind doch ein anderer Maßstab.. und die Straßen (wenn auch deutlich besser als in Bangalore) tragen doch ihren Anteil zu vermindertem Reisetempo bei
Heute Abend haben wir uns es mal so riiiiichtig gut gehen lassen… Wenn es jeden Tag undefinierbaren, leidlich essbaren Brei mit Reis in der Kantine gibt, ist so ein klassisches Nudeln_mit_Soße wirklich was besonderes!!
Also ran an den Herd und fleißig gekocht (sogar richtig mit Zwiebeln anschwitzen, frische Tomate + Knobi dazu.. und dann 3 verschiedene Gläser fertig Tomatensoße rein )
Dazu gabs eine Auswahl an Import-Bier (Fosters, Carlsberg) und ein domestic: Kingfisher
Und weil essen im Apartment ja irgendwie langweilig ist, haben wir mal die Dachterasse ausprobiert, die ich Vorgestern mehr oder weniger zufällig entdeckt hab (ist lediglich eine Treppe höher )
Morgen gehts dann also ab in den Norden, ihr hört vorraussichtlich erst wieder ab dem 25.8. was von mir!
Als wir Samstag abend also fast tot in die Betten gefallen sind, fiel das Aufstehen am Sonntag natürlich alles andere als leicht. Trotzdem, um 9 wollten wir frühstücken, das hat auch so geklappt. Zum Essen gab es im Hotel 2 Toast mit Marmelade und dazu instant-Kaffee.. naja es war halt ein eher günstiges Hotel
Der Plan für Sonntag hieß: Elefanteninsel. Am Gate of India liegen viele Boote mit denen man die knapp einstündige Fahrt zur Insel auf sich nehmen kann. Auf den Hinweis eines (von den seehhhr vielen) suuperfreundlichen “ich verkauf dir die Karte am billigsten!!!” – Kollegen dort sind wir allerdings noch nicht früh zur Insel rüber, weil es noch recht diesig und neblig war.
Also Plan B: Wäschereiviertel. Dazu also ab zum Churchgate und mit der Bahn (was für eine Erfahrung.. indisch Bahnfahren!) 5 Stationen bis zu Wäschereiviertel. Dort wurde es dann echt krass. Ein Slum wo über 10.000 Leute den ganzen Tag Wäsche waschen. Selbst Hotels und Krankenhäuser bringen dort ihre Wäsche hin. Wir haben dann eine kleine Führung da durch gemacht, und man wird sich echt bewusst WIE viel Glück wir haben, nicht so unseren Lebensunterhalt verdienen zu müssen!!
Der zweite Teil des Tages war dann doch etwas angenehmer, auf dem Boot konnte man erstmal gut entspannen und die Elefanteninsel war auch ganz nett. In den Berg auf der Insel wurden in einigen Felshöhlen im 8. Jahrhundert Tempel errichtet. Leider war davon nicht mehr allzuviel übrig
Aber gab es hunderte Affen und auch viele Hunde dort.. und gefühlte taauuuusend fliegende Händler die einem echt Unikate und allerlei Klimbim andrehen wollten (bemerke: die müssen irgendwie alle einen Zentraleinkauf haben, denn nach spätestens 3 Ständen wiederholt sich das Angebot )
Am Schluss sind wir nochmal einen recht schmalen steilen Steig in Richtung Bergspitzen (Canon Hills) gelaufen.. und da oben haben wir dann auch rausgefunden warum der so heißt, da waren zwei riieeesige dicke alte Kanonen auf dem Berg.. das war überraschend…
Die Rückfahrt wurde dann auch nochmal zum Erlebnis, denn die See wurde etwas rauher und man hat sich wie in einer Nussschale “verschaukelt” gefühlt .. und dann fings auch noch an zu regnen. Zum Glück hatte Boris seinen Umbarella mit *g*
Dann nur nochmal kurz zum Hotel, Rücksäcke holen und mit dem Taxi zum Flughafen. Dort noch schnell ins Internet gegangen und gesehen dass der FCE die Augsburger mit 3:1 nach Hause geschickt hat – YEAH
Sehr geschafft aber ganz häppy waren wir dann kurz vor 12 wieder im Angels Place… Aber heute im Betrieb hab ich das Wochenende doch deutlich in den Knochen gespürt…
Morgen ist BBQ bei Ulrike angesagt und am Wochenende beginnt uns Nord Trip.
Also ihr hört vielleicht erst wieder in 2 Wochen was von mir, vielleicht meld ich mich vorher auch nochmal.
Samstag morgen um 3:30 hieß es “auufstehen, das Taxi ist da” und dann gings ab zum Flughafen wo schon die IndiGo Maschine auf uns wartete (naja fast zumindest , die uns nach Mumbai fliegen sollte.
Angekommen in der wirtschaftlichen Hauptstadt Indiens erstmal ins Taxi und auf zum Hotel. Wärme und Luftfeuchtigkeit treffen einen erstmal wie ein Hammer, ich glaube, ich habe noch nie so viel geschwitzt, wie an diesem Wochenende.. also nicht auf einmal, sondern halt konstant schwitzing über den gesamten Tag. Unglaublich echt *puh*
Im Hotel wurden wir dann erstmal ein paar Querstraßen weiter zu einem anderen Gebäude gebracht. Die Zimmer waren soweit OK, glücklicherweise haben wir Klimaanlage gebucht, so war wenigstens die Nacht haalbwegs entspannend.€
Unser erstes Ziel in Mumbai war dann erstmal Frühstück, dafür haben wir ein recht großes Cafee gefunden, wo es für mich Chicken Sandwich und einen großen Cold Coffee gab.
Danach haben wir dann einen Rundgang durch die Stadt gemacht (dabei haben wir uns einfach an den Reiseführer gehalten). Dabei gings zuerst zum Indian Gate, das Tor zu Indien, ein kleiner Triumphbogen den wohl die Engländer damals hingestellt hab. Wenn man oben an der Kaimauer steht und nicht aufpasst, kann einen schonmal eine Ladung Wasser treffen..
(das Mumbaier Meerwasser ist übrigens hochgradig verseucht.. aber das wundert einen echt nicht, wenn man sieht wie dort mit der Natur umgegangen wird.. eine einzige Müllhalde)
Mittags sind wir in ein westlich angehauchtes Restaurant für es für mich Beef(!!!!!)Burger gab. Man, richtiges echtes Fleisch, das war aaabsolut superduper.
Da wir schon langsam schwere Beine hatten, ging es dann mit dem Taxi zum Church Gate (ziemlich großer Bahnhof) und von dort aus dann zum Crawford Market (ich glaub so hieß er.. weiß nicht mehr genau )
Der Markt war richtig krass, total eng und viele Stände auf einem Haufen. Da gings von Obst und Gemüse über Gewürze bis hin zu importierten Westprodukten und frischen lebend-Fleisch. Die Gerüche waren teilweise auch mehr als “interessant” (vorallem wenn man an einem Stand voller “frischem” Geflügel stand, das da ungekühlt vor sich hin vegetiert).
Anschließend an den Markt haben wir uns wieder ein Taxi geschnappt und sind zur Südspitze Mumbais, aber da gab es nich allzuviel zu sehen, weil man gar nicht richtig bis ans Meer rangekommen ist. Von dort aus sind wir dann mehr oder weniger am Meer entlang (leider gibt es dort keine Strandpromenade..) in Richtung “Beach” gegangen.
Der Mumbaier Stadtstrand ist berühmt in Indien, er wurde mir schon von vielen Kollegen empfohlen.. aber im Endeffekt wars doch sehr ernüchternd.. wie die ganze Stadt viel Müll, unangenehmer Geruch und bettelnde Kinder
Allerdings sieht man sehr sehr viel junge Pärchen am Strand sitzen (was für Indien echt ungewöhnlich ist!)
In der Nähe des Strands haben wir uns noch kurz in einer Eisdiele niedergelassen um danach in Richtung einer Pizzeria (vom Reiseführer empfohlen) aufzubrechen. Auf der Karte sah der Weg echt kurz aus, aber es hat sich dann zu einem ~3km Gewaltmarsch entwickelt. Da waren wir gut K.O. danach
Wie könnte es auch anders sein, die Pizzeria war natürlich völlig überfüllt und wir mussten nochmal eine knappe Stunde warten, bis wir endlich einen Platz hatten (so richtig mit Warteliste und allem).
Hat sich aber gelohnt, die Pizza war echt köstlich (ich hatte eigentlich nur Nudeln, aber bei den anderen waren die Augen mal wieder größer als der Magen und so konnte ich mich vortrefflich durch die Pizzen durch”probieren” )
Danach gings dann total geschafft und fertig zurück zum Hotel wo das die Dusche schon seeehnnsüchtig auf uns gewartet hat. Wir waren wie gesagt echt heilfroh, Zimmer mit AC gebucht zu haben, bei dem Klima in Mumbai wär das sonst eine “feuchfröhliche” Nacht geworden (… und das ganz ohne Getränke!)